Über / About Rotpunkt

 

Über | About ROTPUNKT

 

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ROTPUNKTÜBERSETZEN? Wer nichts mit dem Klettersport zu tun hat, könnte hinter diesem Namen vielleicht ein Sprachspiel von »rotem Faden« und »springendem Punkt« vermuten. Beides ist beim Übersetzen und Schreiben essenziell – neben der Berücksichtigung von Intention, Zielgruppe, Textsorte und sprachlichem Register muss die inhaltliche, formale und stilistische Einheit eines Textes gewahrt bleiben und sich wie ein roter Faden durch ihn hindurchziehen. Und bei der Wahl der Worte geht es darum, den Nagel auf den Kopf und damit den springenden Punkt zu treffen. Doch obwohl ich Sprachspiele liebe, steckt für mich als Kletterin noch viel mehr dahinter.

Beim Klettern geht es einfach gesagt darum, eine Wand hinaufzukommen. Das geht natürlich auf verschiedene Weisen in unterschiedlichen Techniken, und »Rotpunkt« ist eine Form des Routenkletterns.

Beim Rotpunktklettern geht man eine Route sturzfrei im Vorstieg und »frei«, das heißt, man bringt das Seil mit sich die Wand hinauf. Jegliche Hilfsmittel dienen ausschließlich der Sicherung, nicht der Vereinfachung des eigentlichen Kletterns. Diese Art des Kletterns ermöglicht es, mit geringem Risiko sowie »ehrlichen« körperlichen und strategischen Anstrengungen eine bekannte Route zu genießen oder sein Können – über das Seil vor schweren Verletzungen durch Stürze gut gesichert – an einer technisch schwierigeren Route zu verbessern, die man vorher analysiert. Genau das entspricht meiner Arbeitsphilosophie.

Die Vorgehensweise des Rotpunktkletterns lässt sich hervorragend auf meine Arbeitsweise beim Übersetzen und Schreiben übertragen. Bevor ich einen Auftrag annehme, prüfe ich ihn gründlich: Er muss meinen Fähigkeiten entsprechen oder diese in gewissem Maß erweitern. Das übersetzerische und journalistische Handwerkszeug bietet hier die Möglichkeit, sich terminologisch und fachlich ständig weiterbilden zu können. Texte, die mein Können und Wissen zu weit übersteigen, übernehme ich dagegen nicht.

Eine Auflistung meiner Publikationen und Geschäftskontakte bieten Ihnen die Übersichten nach der Folgeseite Arbeiten, Daten und Fakten zu meiner Person erhalten Sie unter Biografie.

 

 

ROTPUNKTTRANSLATING? Those who have nothing to do with rock climbing – and if they have some knowledge of German – will probably assume that the name (rotpunkt = redpoint) might encrypt some word play involving »red-hot« and »crucial point«, and both concepts are indeed essential: Firstly, the passionate translator and writer not only bears in mind the intention, the targeted readers, text type and linguistic register, but also maintains a text’s unity as regards form, content and style. Secondly, the diction is all about hitting the mark and, thus, coming to the point of a text’s message. But even if I love word plays such as these, for me as a climber there is much more to it in this case.

To put it very simply – climbing is about getting up a wall. This can of course be done using different techniques, and »rotpunkt« is a style of climbing.

When climbing a route »rotpunkt« (in other words: when redpointing it), you lead a route without falling and climb it »free«, that is, you bring the rope up the wall yourself. Any aids are used for protection only, not for making the climbing itself any easier. This way of climbing enables climbers either to enjoy a familiar route or to improve their skills in a technically more difficult one that they analysed before, both with a low risk and with »honest« physical and strategic efforts – while being protected by the rope from severe injuries from grounding. This perfectly matches my working philosophy.

The rotpunkt climbing style can easily be translated into my approach to translating and writing. Before I accept an assignment, I review it thoroughly: It must either comply with my abilities or enhance them to a certain degree. Here, translators’ and journalists’ tools offer the chance to continuously improve one’s terminological and specialist skills. On the other hand, however, I decline those texts that far surpass my competence and my knowledge.

Overviews of my publications and business contacts are given in the following under Work, while Biography offers data and some information about my person.

 




 

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